Auch diese Reise hat ein Ende gefunden ...
Wir haben viel erlebt, viele neue Orte kennengelernt und haben einige Inspirationen bekommen.
Und ...
... Schäfchen hat einen neuen Freund gefunden (und gleich mitgenommen).
Und wieder können wir sagen: "Roadtrip" ist unser Ding. Jede Reise bringt auch Abenteuer mit sich und was manchmal im Moment "furchtbar" erscheint, treibt später, vielleicht nach Jahren, ein kleines Schmutzeln ins Gesicht, z.B. die Gruselstraße nach Kipi (siehe Zagori Beitrag). Eine Reise war besonders erfolgreich, wenn man sich auch an die vermeintlich "schlimmen" Dinge später gerne erinnert.
Trivia
Bleiben wir bei dem Thema "Gruselstraßen", davon hat vor allem Korfu viele zu bieten. Enge, kurvige und schlecht befestigte Straßen, werden von allen Verkehrsteilnehmern, auch Lastwagen, in beide Richtungen genutzt. Unser Liebling waren die Versionen, die den Bonus "Abhang an der Seite" mitgebracht haben. Vor allem unser Navi hatte ein besonders Talent gehabt sie alle zu finden! Augen zu und durch, wird schon, wir sind nicht die Ersten und nicht die Letzten, die diese Erfahrung gemacht haben!
In Kefalonia enden auffällig viele Orte auf "-ata"! Besonders beliebt sind "-rata", "n/mata" und "-tata", z.b. Mavrata, Kulurata, Metaxa-ta oder Peratata. Mich hat es ein bischen an den Film Mars Attacks erinnert (unbedingt anschauen, falls noch nicht gesehen und auf keinen Fall ernst nehmen).
Fische beißen, genauer gesagt Doraden: vorne schwimmt die sogenannte "Ablenkungsdorade" (kuck mal wie süß ich bin), während verbündete Doraden einen von hinten angreifen. Sie reihen sich noch nicht unter den Plagegeistern ein, wie z.B. Moskitos, aber sie geben sich alle größte Mühe das zu erreichen. An den Tagen wo wir von Doraden gebissen wurden, gab es zum Abendessen Fisch (It's Payback-Time!).
Beute
Natürlich sind auch wir "Jäger und Sammler" und haben wieder kräftig eingekauft: Honig, Olivenöl, Tsipouro (sowas wie Grappa), Oliven, Gewürze, Linsen (Krümelchen, wie ich es nenne), Chips (Ruffles mit Oregano, Sonja's favorite), gr. Nudeln und natürlich Pita!

Kaum zu glauben, dass das alles in ein Auto gepasst hat, aber irgendwie hat es funktioniert!
In Zahlen
Für die Statistik-Fans: Wir waren 30 Tage (Andi) bzw. 23 Tage weg. Wir haben vier Fähren genommen, haben 6 Mal die Unterkunft gewechselt. Wir haben 12 Strände, 3 Klöster und 26 Orte (keins davon endete mit -ata) besucht. Wir sind ca, 3700 km gefahren und haben dabei ca. 260l Benzin verbraucht (oh Gott, meine CO2 Bilanz). Dieses ständige Bergauf und Bergab macht sich bemerkbar.
Fazit
Dieser Urlaub gehört zu den Besten die wir je hatten. Wir haben soviel gesehen und erlebt, was sich auch in der länge der Beiträge und den Filmen wiederspiegelt. Die Zeit war sehr intensiv und das weil beide Inseln (Korfu und Kefalonia) viel zu bieten haben. Ausserdem hat mich (Andi) dieser Urlaub inspieriert ein Mani Spezial Artikel zu schreiben. Wir sind jedes Jahr in Kardamili und wir haben bislang nicht viel dazu geschrieben, weil diese Orte wie unser Heimatort selbstverständlich geworden sind. Kommt noch ...