Den Weg zur Fähre nach Ancona veredeln wir mit einer Übernachtung in Trient
Trient ist der sanfte Übergang von Südtirol nach Italien
Trient
Wir haben uns entschieden die Anreise so stressfrei wie möglich zu gestalten und einen Zwischenstop in Trient zu machen. Die 800km nach Ancona wären einfach "too much" gewesen. Trient habe ich (Andi) 2023 auf dem Weg nach Venedig "entdeckt", als ich Frühstück gesucht habe. Der Ort hat mir auf Anhieb gefallen. Seit dem ist Trient bei unseren letzten Reisen immer ein beliebter Zwischenstop. Auch diesmal war es ein superschöner italienscher Sommerabend mit gutem Essen und kühlen Aperol-Spritz. Das Il Torrione ist ein schnucklickes Hotel am südlichen Rand des Zentrums und man kann von dort alles Fussläufig erreichen.
Ancona
Die Autofahrt nach Ancona lief ganz geschmeidig: Staus vernachlässigbar, Wetter perfekt und die italienischen Truck- und Autofahrer haben sich auch zusammengerissen. Ancona war eigentlich nur als die Stadt gedacht, von der aus wir unsere Fähre nehmen. Da wir aber Zeit hatten, haben wir einen kurzen Abstecher in die Altstadt gemacht und waren überrascht wie schön diese ist. Während dessen hat das "Schäfchen" auf das Auto aufgepasst.
Fähre
Abends um 19:30 waren wir endlich auf der Fähre und um ca. 20:30 "stachen wir" mit leichter Verspätung in See! Was soll man da jetzt noch sagen? Nun, wir hatten diesmal keine Dramen, aber ein Deutscher wurde mit seinem Cabrio beim Einweisen von der Crew in der Garage gedrängelt: "Zureck, zureck, rechts, rechts" (Sollte Zurück heissen, "Zureki" ist gr. für Hefezopf). Der arme Kerl war total paralysiert und wusste nicht wohin. Aber alles in allem unspektakulär. Kabine war so la la. Essen war so la la, aber dafür teuer. Aber das Schiff machte als Ganzes (Grimaldi MS Florencia) einen guten Eindruck. Für Sonja ist Fähre ein Streßfaktor, aber da hatten wir Glück, wir hatten durchgängig ruhige See. Um 16:30 kamen wir am darauffolgenden Tag pünktlich auf Korfu an ...